Literaturrezension: Der kurze Traum der Freiheit



Heute entführen wir euch in die Zeit nach dem Sturz Napoléons. Die Schlacht von Waterloo (1815) beendete die Hegemonie des Franzosenkaisers über den europäischen Kontinent endgültig.

Für Preußen bedeutete der Ausgang der Schlacht ein Ende der Besatzung durch Frankreich. Des Weiteren erhielt der Staat seine im Frieden von Tilsit (1807) verlorenen Gebiete größtenteils zurück und konnte vor allem im Westen Deutschlands neue Territorien annektieren.

In dieser Zeit ergriff eine Aufbruchstimmung das Land: viele Bürger erhofften sich Reformen, Selbstbestimmung, Freiheit und Gleichheit. Doch wurden ihre Hoffnungen schon bald enttäuscht. Nicht einmal die, von König Friedrich Wilhelm III. während der Befreiungskriege versprochene, Verfassung wurde eingeführt.

Jürgen Luh führt den Leser sehr anschaulich durch diese turbulente Zeit zwischen Restauration und Aufbruch. Immer wieder greift der Autor in seinen Erzählungen auf das Gemälde „Triumphbogen“ von Friedrich Schinkel (auf dem Cover) zurück. Des Weiteren lässt Luh außerordentlich viele Zeitgenossen zu Wort kommen. Dadurch lässt er die damaligen Ereignisse vor dem inneren Auge des Lesers wieder auferstehen.

Alles in allem ein sehr gutes Buch!

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Jürgen Luh: Der kurze Traum der Freiheit. Preußen nach Napoleon


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