Die Minoische Kultur Kretas

Dieser Artikel befasst sich mit der ersten Hochkultur Europas, der Minoischen Kultur auf Kreta. Im ersten Teil werde ich vor allem auf allgemeine Kennzeichen dieser Kultur eingehen, sowie die zeitliche Einteilung mit ihren Charakteristika herausarbeiten. Der zweite Teil dieses Artikels behandelt dann Aspekte wie Herrschaft, Bevölkerung, Religion und Handwerk der Minoer. Noch eine kurze Anmerkung vorweg: bei manchen in diesem Artikel erwähnten Dingen handelt es sich um Hypothesen, denn vieles kann aufgrund der zu geringen Fundlage, sowie dem Fehlen aussagekräftiger Schriftstücke, nicht mit absoluter Sicherheit bestimmt werden.

Karte Kretas mit den wichtigsten Minoischen Orten
Karte Kretas mit den wichtigsten Minoischen Orten

Allgemeines

Hierbei handelt es sich um die erste Hochkultur Europas, welche im 3. Jahrtausend vor Christus auf der Mittelmeerinsel Kreta entstand und sich im Laufe der Zeit auf den ganzen Ägäisraum ausbreitete. Zeitlich lässt sie sich in die Bronzezeit einordnen, wobei die Minoische Kultur generell in drei Phasen unterteilt werden kann: die Früh-, Mittel- und Spätminoische Zeit, worauf ich aber im weiteren Verlauf genauer eingehen werde. Namensgeber dieser Kultur ist der mythische König Minos, Sohn des Zeus, welcher der Sage nach im 15. Jahrhundert vor Christus auf Kreta regierte. Der Begriff „minoisch“ entstand allerdings erst Ende des 19. Jahrhunderts nach Christus, ist also keine Bezeichnung dieser Kultur für sich selbst.

Ein entscheidender Faktor für die Entstehung einer Hochkultur auf Kreta war die geographische Lage: von dort aus konnte man relativ schnell sowohl das Europäische Festland (auch Italien), Asien (Levanteküste), als auch Afrika erreichen. Darüber hinaus hatte Kreta als Standort viele Vorzüge. Durch das Meer waren die Bewohner gut geschützt, es gab fruchtbare Flächen für Ackerbau, sowie Berge, an denen sich Wolken abregnen konnten. Eine Besonderheit der Minoischen Kultur: während der Palastzeit (ca. von 19001450 v. Chr.) gab es fast keine Verteidigungsmauern. Diese waren aber nach heutiger Ansicht auch nicht nötig, da die Vorherrschaft zur See direkte Angriffe von Feinden auf die Insel quasi unmöglich machte.

Zeitliche Phasen & ihre Kennzeichen

Wie bereits kurz angesprochen, lässt sich die Zeit, in der die Minoische bestand, in drei größere Phasen einteilen. Es gibt auch weitere, kleinere Unterteilungen in der jede Phase noch dreimal unterteilt wird und dann diese Teile noch einmal in drei Teile aufgeteilt werden, doch das ist für diesen Rahmen nicht von Bedeutung.

Frühminoische Zeit (ca. 2600-1900 v. Chr.)
Es gab zwar bereits seit der Altsteinzeit (Paläolithikum) erste Siedlungsspuren auf Kreta, welche sich bis in die Jungsteinzeit (Neolithikum) hinziehen, doch erst einige Jahrtausende nach der „Sesshaftwerdung“ des Menschen, also der neolithischen Revolution, setzte ab circa 3.000 vor Christus ein deutlicher Bevölkerungsanstieg ein. Damit einher ging aufgrund der begrenzten Größe Kretas zwangsläufig auch eine Verdichtung der Besiedlung. Diese Phase der Minoischen Kultur wird auch Vorpalastzeit genannt. Kennzeichen dieser Zeit waren unter anderem die Nutzung von Tieren zu mehreren Zwecken. Das heißt, dass beispielsweise Schafe nicht nur als Milch- und Felllieferant dienten, sondern auch ihr Fleisch verwertet wurde.

Die Siedlungen zu dieser Zeit waren noch recht klein, es lebten bis zu 50 Personen in einer solchen Siedlungsgemeinschaft. Dabei waren die Häuser so aneinandergebaut, dass eine zur Verteidigung bestimmte, geschlossene Häuserfront entstand. Darüber hinaus lassen Funde den Rückschluss auf einen Anstieg des Oliven- und Weinanbaus zu. Auch die für diese Kultur so berühmte Keramik entwickelt sich während dieser Phase weiter, neue und filigranere Formen tauchen auf. Handelsbeziehungen dieser Zeit bestanden hauptsächlich mit den Kykladen-Inseln, aber auch mit Ägypten, und Zypern.

Mittelminoische Zeit (ca. 1900-1600 v. Chr.)
Diese Phase der Minoischen Kultur ist wiederum weitestgehend identisch mit der sogenannten Altpalastzeit (1900 bis ca. 1700 v. Chr.). In dieser Phase entstanden die ersten Paläste in Knossos, Malia, Phaistos und Petras. Charakteristisch für diese Paläste: der oft mehrstöckige Gebäudekomplex wurde um einen rechteckigen Innenhof herum gebaut. Diese Bauform übernahmen später beispielsweise die Römer für ihre Villen. Während dieser Phase wurden auch die Handelsbeziehungen weiter ausgebaut, und Kreta avancierte zum Handelszentrum zwischen drei Kontinenten: Europa, Asien und Afrika.

Rekonstruktion des Palastes von Knossos
Rekonstruktion des Palastes von Knossos

Im 17. Jahrhundert vor Christus (der genaue Zeitpunkt lässt sich nicht bestimmen) ereignete sich jedoch eine Katastrophe. Auf der in den Kykladen gelegenen Insel Thera (heute Santorin) bricht ein Vulkan aus, mit enormen Folgen für die Insel Kreta und deren Bewohner. Durch das dabei entstehende Erdbeben und den folgenden Tsunami, der sogenannten Minoischen Eruption, werden zahlreiche Gebäude vollkommen zerstört. Bis in die 1960er Jahre herrschte die Meinung vor, dieser Vulkanausbruch mit all seinen Folgen hätte den Untergang der Minoer herbeigeführt, was jedoch heute aufgrund zahlreicher neuer archäologischer Funde sehr umstritten, beziehungsweise fast widerlegt ist.

Spätminoische Zeit (ca. 1600-1450 v. Chr.)
Nach dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami wurden die Paläste relativ schnell wieder aufgebaut und teilweise, wie in Knossos, erweitert. Die handwerklichen Fertigkeiten erreichten zu dieser Zeit ihren Höhepunkt und standen denen der späteren Griechen und Römern in nichts nach. Rund um die neu errichteten Paläste bildeten sich gut strukturierte Städte, und die Wirtschaft florierte weiter. Neben den Palästen entstanden auch zahlreiche Villen, Sitze des Adels, welche oft ebenso reich geschmückt und ausgestattet waren, wie die Paläste.

Für die Zeit ab der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts vor Christus fanden Archäologen jedoch überall auf der Insel Anzeichen für Brände und Zerstörungen. Hierbei handelt es sich vermutlich um Überfälle der Mykener, welche vom griechischen Festland kamen. Diese Überfälle waren aber erst möglich, weil durch die Minoische Eruption die Vorherrschaft der Minoer zur See verloren gegangen war (die Flotte wurde zerstört) und die Minoer es vermutlich nicht als notwendig erachtet haben, erneut eine so große Flotte zu errichten. Nach und nach übernahmen die Mykener die Herrschaft über die Insel Kreta, was sich an verschiedenen mykenischen Bauten aus dieser Zeit nachweisen lässt.

Untergang der Minoischen Kultur
Die letztendlichen Gründe für den Untergang der Minoischen Kultur sind heute immer noch nicht nachgewiesen und umstritten. Auch wenn der Vulkanausbruch auf der Insel Thera nicht den Untergang dieser Kultur bedeutete, hatte diese Katastrophe doch massive Auswirkungen. Denn neben der Verwüstung Kretas durch den Tsunami und das Erdbeben, war auch der Verlust des Handelsstützpunktes auf Thera von entscheidender Bedeutung. In Thera war nämlich der einzige Hafen, der von Kreta aus innerhalb einer Tagesreise erreicht werden konnte, also eine Art „Tor“ zum griechischen Festland. Durch diesen Verlust ging ein wichtiger Handelsweg Kretas verloren.

Die späteren Überfälle der Mykener taten wohl ihr übriges. Trotzdem ist immer noch nicht vollständig geklärt, warum diese Überfälle möglich waren, denn nach heutiger Ansicht hat sich die Gesellschaft Kretas nach der Minoischen Eruption wieder erholt und Wirtschaft und Handel florierten. Vielleicht liefern archäologische Funde der Zukunft neue Aspekte, die den Untergang dieser so hoch entwickelten Kultur erklärbar machen.

Nun, nach einem chronologischen Überblick über die zeitlichen Phasen der Minoischen Kultur, geht es im zweiten Teil dieses Artikels um die Dinge, die die Minoische Kultur wirklich ausmachten.

Bevölkerung

Eine Seite aus der Odyssee
Eine Seite aus der Odyssee

Zitate aus der Odyssee:

Kreta ist ein Land im dunkelwogenden Meere, Fruchtbar und anmutsvoll und ringsumflossen. Es wohnen Dort unzählige Menschen, und ihrer Städte sind neunzig:
Völker von mancherlei Stamm und mancherlei Sprachen. Es wohnen Dort Achaier, Kydonen und eingeborene Kreter, Dorier, welche sich dreifach verteilet, und edle Pelasger. Ihrer Könige Stadt ist Knossos, wo Minos geherrscht hat, Der neunjährig mit Zeus, dem großen Gotte, geredet.

Diese Verse aus Homers Odyssee (19. Gesang, Vers 172-179) liefern einige Anhaltspunkte über die Bevölkerung Kretas. Auch wenn das Buch Odyssee erst nach dem Untergang der Minoischen Kultur verfasst wurde, gibt Homer an dieser Stelle einen guten Einblick in die Bevölkerung Kretas.

Neben Andeutungen über die Fruchtbarkeit des Landes geben vor allem die Verse 175-177 Aufschluss über die kulturelle Vielschichtigkeit auf der Insel Kreta. So sind mit den Achaiern die Griechen gemeint, die Kydonen sind eingeborene Kreter und Dorier sind Bewohner des heutigen Makedoniens. Diese Vielfalt in der Bevölkerung lässt sich auch an zahlreichen archäologischen Funden, wie Bestattungsorten mit ihren Beigaben belegen. Kreta war während der minoischen Zeit überproportional dicht besiedelt, wie man auch den oben zitierten Versen der Odyssee entnehmen kann. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass aufgrund der begrenzten Größe der Insel in Zusammenhang mit der sich dort entwickelnden Hochkultur und der damit einhergehenden Attraktivität eine hohe Bevölkerungsdichte unvermeidbar war.

Gesellschaft

Die Gesellschaft Kretas kann man getrost als ihrer Zeit voraus bezeichnen. So herrschte bereits in der Frühminoischen Zeit eine hoch ausdifferenzierte Arbeitsteilung in den Dörfern und Städten, welche auf dem Weg zur Hochkultur immer komplexer wurde. An dieser Stelle soll natürlich auch von den Frauen die Rede sein, die – anders als in der Antike oftmals üblich – durchaus wichtige Positionen bekleideten. Vor allem auf Darstellungen auf Keramikgefäßen und Fresken sind uns heute die Nachweise dafür erhalten. Das wohl prestigeträchtigste Amt des weiblichen Geschlechts war das der Priesterin, als welche sie auch hohe Achtung in der Bevölkerung genossen. Dafür sprechen ebenfalls die zahlreichen und reich verzierten Darstellungen von Frauen auf Gefäßen und Fresken.

Herrschaft

Über die Herrschaft in der Minoischen Kultur gibt es leider keine eindeutigen Beweise, da es keine schriftlichen Funde dazu gibt. Dennoch ist am plausibelsten, dass die Insel in einzelne Herrschaftsbereiche gegliedert war, ähnlich wie Herzogtümer im mittelalterlichen Europa. Die Zentren dieser Herrschaftsbereiche bildeten dabei die Paläste, von denen wir heute Zeugnisse in Form von Ausgrabungen haben. Die bekanntesten und größten Paläste waren in Katro Zakos, Petras, Phaistos und natürlich in Knossos. Letztgenannter war die Wichtigste dieser Anlagen, denn dort war der Herrschersitz des Königs von Kreta. Inwieweit die weiteren Herrschaftsbereiche in Abhängigkeit zum König von Knossos standen, ist jedoch nicht ganz klar. Um tiefer gehende Aussagen über das System der Herrschaft in der Minoischen Kultur treffen zu können, sind weitere Funde (die hoffentlich in den nächsten Jahren gemacht werden) jedoch unabdingbar.

Kunst

Nun zu etwas „handfesteren“ Aspekten der Minoischen Kultur: Der Kunst und Handwerk und insbesondere der Keramik. Auch hier gibt es zeitliche und phasentypische Unterschiede, die ähnlich zur Einteilung in Früh-, Mittel-, und Spätminoische Zeit verlaufen. Jede Phase hat ihre eigenen Charakteristika, welche ich im Folgenden kurz skizzieren werde.

Frühminoische Zeit
In der Frühminoischen Zeit (Vorpalastzeit) breitete sich die schnell drehende Töpferscheibe nach Kreta aus. Damit einher gingen zum einen eine höhere Produktivität. Zum anderen bot sich den Töpfern nun die Möglichkeit, ihre Kunstfertigkeit zu verbessern und dadurch komplexere und kunstvollere Gegenstände zu herzustellen. Das Aussehen der Keramikwaren aus der Frühminoischen Zeit lässt sich in zwei Hauptstile unterscheiden: Den Vassiliki-Stil und den Pyrgos-Stil. Erstgenannter zeichnet sich durch eine unterschiedlich gefärbte, geflammte Oberfläche aus, die durch ungleichmäßiges Brennen der Keramik erzeugt wurde. Bekannte Funde im Vassiliki-Stil sind Kannen, Teekannen, Teller und Becher. Der Pyrgos-Stil zeichnet sich hingegen durch graue oder schwarze, aber glänzende Oberflächen aus. Insgesamt kann man aber über die Keramik der Frühminoischen Zeit sagen, dass sie zwar bereits für damalige Verhältnisse sehr kunstfertig war, motivisch jedoch noch lange nicht seinen Höhepunkt erreicht hatte.

Vase im Kamares -Stil (mittelminoisch)
Vase im Kamares-Stil (mittelminoisch)

Mittelminoische Zeit
Dieser setzte nämlich erst allmählich in der Mittelminoischen Zeit, ein. Denn ab circa 2000 v.Chr. entwickelte sich die sogenannte Eierschalenware. Diese zeichnet sich durch eine enorme Dünnwandigkeit aus. In dieser Zeit spricht man von dem sogenannten KamaresStil, welcher vor allem durch die Wahl der Farben so charakteristisch für die Minoische Kultur während dieser Zeit ist. Dabei wurden hauptsächlich die Farben rot und weiß verwendet, welche auf schwarzem (gebranntem) Grund aufgemalt wurden. Motivisch standen abstrakte, aber auch oft nautische Formen im Vordergrund.

Spätminoische Zeit
Diese eben erwähnten nautischen Formen fanden in der Spätminoischen Zeit ihre Fortsetzung im Meeres-Stil. Hierbei waren die Bewohner des Meeres, allen voran der Oktopus, Purpurschnecken und Seesterne die meistverwendeten Motive. Ebenso charakteristisch für die Spätminoische Zeit war der sich parallel zum Meeres-Stil entwickelnde Flora-Stil. Gefäße dieser Art waren oft mit Lilien, Safran oder Blattwerk versehen. Zum Ende der Minoischen Kultur hin bildete sich ein weiterer Stil heraus: der Palast-Stil. Motive hierbei waren oft Ritual- und Sakralszenen, aber auch Darstellungen von Löwen- oder Stierköpfen. Interessant hierbei ist, dass wir in diesem Stil erstmals die Darstellung von Menschen, und sogar von Frauen (wertfrei, für damalige Verhältnisse wirklich außergewöhnlich) auf minoischer Keramik finden, was diesen Stil so einzigartig macht.

Gefäß im Meeres-Stil
Gefäß im Meeres-Stil

Religion

Lange glaubte man, die Minoer hätten eine monotheistische Religion mit einer zentralen Gottheit gehabt. Diese These fußt maßgeblich auf den Erkenntnissen des berühmten Archäologen Arthur Evans, welcher erstmals im großen Stil Ausgrabungen auf Kreta durchgeführt hat. Heute ist diese Theorie jedoch in der allgemeinen Forschungsmeinung widerlegt. Davon zeugen eine Vielzahl an Funden und Kultstätten, welche in Villen und Palästen, aber vor allem auf Bergen und in Höhlen platziert waren. Des Weiteren geben Darstellungen auf Siegeln, Ringen und Kunstgegenständen Aufschluss über die verschiedenen Gottheiten der polytheistischen minoischen Religion. Die (vermutlichen) Götter sind im Zusammenhang mit der Natur abgebildet und zumeist als „Herren“ zu erkennen. Dabei ist ein Gott / eine Göttin stets für einen Teilbereich zuständig. So gibt es beispielsweise den „Herrn der Tiere“ oder die „Herrin der Winde“. Mit endgültiger Gewissheit lassen sich jedoch die verschiedenen Götter und ihre Rollen nicht bestimmen.

Rhythonträger
Rhythonträger

Ebenfalls ein zentraler Bestandteil der Religion der Minoer war die Opfergabe. Diese konnte ganz unterschiedlich sein und reichte von kleinen Tonfigurinen über Geschirr bis hin zu Tieropfern. Das höchste Opfer bildeten hierbei Stiere – zentrale Wesen der Minoischen Kultur.

Abschließendes

Wie man in diesem Artikel zur Minoischen Kultur gesehen hat, handelte es sich dabei um eine Gesellschaft, die den Strukturen der damaligen Zeit weit voraus war. Uns ist vor allem ihre Kunstfertigkeit bekannt, doch ich hoffe, dass ich weitere – nicht minder interessante – Aspekte der Minoer vermitteln konnte. Natürlich ist es schwierig, das Vermächtnis von über 1000 Jahren auf insgesamt zwei Artikel herunter zu brechen, doch es geht ja auch nur um einen Überblick über das Thema. Auch ist mir klar, dass ich nicht im Ansatz alle Bereiche des minoischen Lebens erfasst habe, doch jedem Interessierten kann ich empfehlen, sich etwas tiefer in diese außerordentlich spannende Thematik einzulesen.

Artikel verfasst und zur Verfügung gestellt von: Markus Zartner

Empfehlenswerte Literatur zu dem Thema:*
Angelos Chaniotis: Das antike Kreta


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